Was ist CBD

Cannabis wird legal – nun ja, mehr oder weniger. Die Bundesregierung plant in absehbarer Zeit die Entkriminalisierung der Konsumenten und die Einrichtung sog. „Cannabis Clubs“, die ähnlich wie Social Clubs in Spanien eine Möglichkeit zur legalen Abgabe im Rahmen von Vereinen bieten. Mit dieser Regelung folgt die Regierung der Entwicklung, die sich seit Jahren weltweit beobachten lässt – Hanf mit seinen vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten ist ein immer beliebter werdendes Thema. In Deutschland fällt dabei der Name CBD. Doch was genau ist CBD, macht es high & ist es legal? Das und mehr beantworten wir in diesem Beitrag.

 

CBD & CANNABINOIDE

Cannabidiol, wie CBD ausgeschrieben wird, ist eines von über 130 Cannabinoiden, die natürlich in der Hanfpflanze vorkommen. Die kompletten Bestandteile der Hanfpflanze sind aufgrund der enormen Komplexität ihrer Bestandteile wie Cannabinoiden, Terpenen und Flavonoiden bis heute noch unerforscht mit gesamt über 400 Bestandteilen. Mit einer steigenden Zahl an Ländern, die ihre Cannabis Politik mittlerweile liberalisieren, werden auch die Studien zu Hanf mehr und detaillierter. Neben CBD sind heute schon einige andere Cannabinoide bekannt, die alle eine sehr individuelle Wirkung auf den Körper entfalten. Anders als THC (Tetrahydrocannabinol) wirkt CBD nicht berauschend  & psychoaktiv, obwohl sich die beiden Cannabinoide auf chemischer Ebene relativ ähnlich sind. Die vielfältigen potentiellen Nutzen von nicht-psychoaktiv wirkenden Cannabinoiden wie CBD oder CBG (Cannabigerol) werden derzeit noch erforscht, die positiven Effekte sind jedoch unbestreitbar und gewinnen auch in der Medizin weltweit immer mehr an Bedeutung.

 

Rechtliche Situation in Deutschland

Anders als das berauschende THC sind Hanf-Produkte wie CBD in Deutschland komplett legal, solang sie einen THC Gehalt von 0,3% nicht überschreiten. Da eine berauschende Wirkung ausgeschlossen sein muss, sollte auch mit keinen Einschränkungen im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen zu rechnen sein – jeder Mensch reagiert jedoch individuell auf CBD wodurch manche sich, besonders direkt nach dem Konsum, dabei eher unwohl fühlen. Die Legalität unverarbeiteter Hanf-Produkte (CBD-Blüten) war in der Vergangenheit immer wieder Thema in Gerichten. In den Gerichten herrscht immer noch eine Verwirrtheit bei Blüten, bei denen sich eine berauschende Wirkung ausschließen lässt, der THC-Gehalt unter 0,3% ist und die Produkte nicht zum Konsum verkauft werden.

 

Medizinisches Potential

Viele Studien & Erfahrungsberichte stützen die Annahme, das CBD einer Vielzahl an Erkrankungen und anderen Beschwerden wie Übelkeit, Schmerzen, psychischen Verstimmungen, Epilepsie und sogar Krebs entgegenwirkt. CBD kann gegen verschiedenste Beschwerden eingesetzt werden, der wohl größte Vorteil von CBD ist die praktisch nebenwirkungsfreie Behandlungsmöglichkeit in verschiedensten Formen. CBD wirkt entzündungshemmend & kann eine schmerzlindernde Wirkung haben. Studien weisen zudem darauf hin, dass CBD bei schweren Depressionen & vor angstauslösenden Ereignissen hilfreich sein kann. Neueste Untersuchungen zeigen eine antikarzinogene Wirkung, was in der Krebsforschung neue Möglichkeiten bietet.

 

Mögliche Gefahren?

Die möglichen gesundheitlichen Gefahren von CBD sind relativ überschaubar. Schwere Nebenwirkungen sind quasi ausgeschlossen, Studien verweisen zwar auf leichte Nebenwirkungen wie Unwohlsein, Übelkeit oder niedrigen Blutdruck, insgesamt sind die Gefahren für Menschen sehr begrenzt. CBD-induzierte Arzneimittelwechselwirkungen können auftreten, hier ist individuell eine Absprache mit dem behandelnden Arzt nötig.

Bei Tieren deutet eine In-Vitro Studie aus den USA auf eine Toxizität von sehr hohen Dosen CBD hin, die zu Hemmungen und Neurotoxizität des zentralen Nervensystems, Veränderungen des Organgewichts & Veränderungen des männlichen Reproduktionssystems führen können.

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