Autoflower vs. Feminisierte Samen: Welchen Typ solltest du wählen

Die Wahl der richtigen Cannabissamen ist für den Erfolg deines Grows entscheidend. Zwei der beliebtesten Arten von Samen sind Autoflower und Feminisierte Samen (photoperiodische Samen). In diesem Blogbeitrag werden wir Euch die Unterschiede zwischen diesen beiden Arten von Samen erläutern, ihre Geschichte und Verwendung beleuchten und dir eine Empfehlung geben, welche Art von Samen für dich am besten geeignet ist.

Autoflower-Samen

  • Autoflower-Samen zeichnen sich durch ihre selbstblühende Eigenschaft aus. Sie beginnen automatisch zu blühen, nachdem sie einige Wochen vegetativ gewachsen sind, unabhängig vom Lichtzyklus. Dies macht sie ideal für Anfänger und Züchter mit begrenztem Platzangebot, da sie keine speziellen Lichtzyklen benötigen. Empfohlen wird normalerweise von 18/6, der am die perfekte Mischung aus stromsparend & effizient ist bzw. 20/4 für diejenigen, die ihren Ertrag etwas erhöhen wollen
  • Die Entwicklung von Autoflower-Samen begann in den 1990er Jahren mit der Kreuzung von Cannabis ruderalis mit photoperiodischen Cannabissorten. Ruderalis ist eine Unterart von Cannabis, die in rauen Klimazonen wie Russland und Zentralasien vorkommt. Sie hat die Fähigkeit, automatisch zu blühen, was ihr hilft, in kurzen Sommern zu überleben
  • Vorteile: Autoflower-Samen sind einfach anzubauen, schnell wachsend und platzsparend – sie eignen sich daher ideal für Anfänger und für den Anbau in kleinen Räumen
  • Nachteile: Autoflower-Samen haben pft kleinere Erträge und einen geringeren THC-Gehalt als feminisierte Samen, viele neue Genetiken können jedoch mit ihren photoperiodischen Artgenossen im Bereich Potenz locker mithalten

Feminisierte Samen:

  • Feminisierte Samen wurden in den 1990er Jahren entwickelt, um die Zucht von weiblichen Cannabispflanzen zu erleichtern. Weibliche Pflanzen sind die einzigen Pflanzen, die Blüten und Knospen produzieren, die den Hauptwirkstoff THC und andere Cannabinoide wie CBD enthalten. Feminisierte Samen werden durch die Bestäubung einer weiblichen Pflanze mit einer männlichen Pflanze hergestellt
  • Vorteile:

    – Es gibt keine männlichen Pflanzen, feminisierte Samen garantieren, dass nur weibliche Pflanzen wachsen, die Blüten und Knospen produzieren

– Feminisierte Pflanzen produzieren mehr Blüten und Knospen als männliche Pflanzen und Autoflowers – sie haben einen teils deutlich höheren Ertrag

Die Auswahl an feminisierten Sorten ist deutlich größer als die Auswahl an selbstblühenden Samen

 

  • Nachteile: Feminisierte Samen sind in der Regel teurer als reguläre Samen

Empfehlung

Die Wahl zwischen Autoflower- und feminisierten Samen hängt von deinen individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab.

Autoflower-Samen sind ideal für

  • Anfänger, weil sie einfach anzubauen sind und keine Veränderungen im Lichtzyklus benötigen
  • Grower mit kleinem Anbauraum: Sie bleiben kleiner und kompakter als ihre photoperiodischen Verwandten
  • Grower, die mehrere Ernten pro Jahr erzielen möchten: Sie sind schnellwachsend und können sowohl im Freien als auch im Grow-Zelt mehrmals pro Jahr angebaut werden

Feminisierte Samen sind perfekt für

  • Erfahrene Grower: Sie bieten eine größere Auswahl an Sorten und einen höheren Ertrag
  • Grower, die potente Blüten anbauen möchten: Feminisierte Pflanzen produzieren mehr Blüten und Knospen als männliche Pflanzen
  • Grower die einen höheren THC-Gehalt wünschen: Feminisierte Sorten haben oft einen höheren THC-Gehalt als Autoflower-Sorten.

 

Ab 01.04.2024 ist in Deutschland der Anbau von bis zu 3 blühenden Cannabispflanzen pro Person erlaubt. Um optimal informiert zu sein, könnt ihr euch in unseren Blogbeiträgen und persönlich zu allem rund ums Thema Cannabis, Anbau, CBD, THC & Legalisierung informieren.

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